Auf ein Wort

Da ich mich in den letzten vier Jahren, seit März 2017, aus dringenden Gründen aus dem Sport, der Sicherheit, dem Turniergeschehen und auch dienstlich stark zurückgezogen habe, häuften sich die Fragen des WARUM! Natürlich gab es hierfür triftige Gründe. Diese Fragen und andere die an mich herangetragen wurden und auch noch werden, möchte ich Stück um Stück sehr transparent hier beantworten.

 

Der Mensch ist sehr einfach gestrickt. Wenn er etwas nicht weiß, fragt er vielleicht nach. Sollte er sich die Mühe machen und nachfragen, dann oft dort wo er die falschen Antworten bekommt. Anstatt direkt mit mir zu sprechen, mich zu fragen und eine 1:1 direkte Antwort zu bekommen, werden andere befragt. Leute die ebenfalls nicht genau wissen was eigentlich passiert ist. So kommt es zu Mutmaßungen,  Annahmen, Schätzungen, eigenen vermeintlich logischen Erklärungen etc. Doch nichts dergleichen wird die Wahrheit widerspiegeln, noch die korrekten Tatsachen ans Tageslicht bringen. 

 

Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, nach fast vier Jahren mein Schweigen zu brechen und hier die untenstehenden zehn bisher gestellten Fragen Zug um Zug zu beantworten. 


10 Fragen die Antworten verdienen

 

  1. Stimmt es, daß Du strafrechtlich verurteilt wurdest?
  2. Warum hast Du Dich die letzten Jahre nicht so sehr um uns kümmern können?
  3. Mir wurde gesagt, daß ich von allem was mit Dir zu tun hat die Finger lassen soll, weil Du ein schlechter Mensch bist. Warum behaupten andere das? Ich habe ein ganz anderes Bild von Dir bekommen.
  4. Wie es scheint, hast Du sehr viele Feinde in der Welt des Budo. Wie kommt das?
  5. Du warst früher in Facebook und den sozialen Medien sehr kritisch und hast stets gut aufgeklärt, warum hast Du damit aufgehört?
  6. Seit einiger Zeit bist Du Autor geworden und hast Fachbücher geschrieben, aber auch Weisheiten und ein kleines Taschenbuch über Dein Leben. Gibt es dafür einen Auslöser?
  7. Was wäre ein persönlicher Traum, den Du schon lange umsetzen möchtest?
  8. Warum gibt es im Zusammenhang mit Dir so viele verschiedene Organisationen?
  9. Was bedeuten Werte für Dich?
  10. Was sind Deine Ziele für die Zukunft?

 

 


1. Stimmt es, daß Du strafrechtlich verurteilt wurdest?

 

Vorab, NEIN es stimmt nicht!  Ich habe ca. 2016 in  einem Liechtensteiner Kampfsportstudio einen Videoclip mit dem Studiobetreiber gedreht. In diesem Kampfsportstudio hängen sehr viele traditionelle alte Budowaffen an der Wand, die in diesem Stil auch zum täglichen Training genutzt werden. Ich habe mir erlaubt, Nunchakus von der Wand zu nehmen und habe begonnen ,damit ein wenig zu spielen. Da ich vor über 40 Jahren (damals gab es für den Umgang mit Nunchakus  zu Trainingszwecken oder Showvorführungen auch in Deutschland noch Ausnahmegenehmigungen) bereits relativ gut mit diesen - wie sie heute heißen "WÜRGEHÖLZERN" umgehen konnte, habe ich versucht mich mit diesem Trainingsgerät wieder anzufreunden und zu sehen, ob meine Fähigkeiten und Fertigkeiten noch nicht eingerostet sind. In Liechtenstein ist er Umgang von Rechtswegen her unbedenklich und erlaubt. 

 

So entstand ein Videoclip, der später durch mich in YouTube eingestellt wurde. Vorausschauend, daß es vielleicht dumme Kommentare geben könnte, habe ich unterhalb des Videos die textbasierte Erklärung über Anlaß, Ort und rechtlicher Unbedenklichkeit angeführt. Jeder konnte somit klar erkennen, daß hier nichts Ungesetzliches vollzogen wurde.  Ich hatte  von 2012 bis 2015 jemanden an meiner Seite, der sich wegen einer finanziellen Veränderung hinsichtlich unserer gemeinsamen Unterrichtungen ungerecht behandelt fühlte. Diese Person  war  ausschlaggebend für eine zunächst anonyme Anzeige über den Besitz und die Benutzung "Verbotener Waffen" gemäß dem deutschen Waffengesetz, die bei der Bundespolizeidirektion München (meine Dienststelle) einging. Als diese anonyme Anzeige nicht weiter verfolgt wurde, hat dieser Partner eine Anzeige beim Landgericht Traunstein (Staatsanwaltschaft) eingereicht.  Dazu benutzte er einen Bildausschnitt aus dem Video. Den wichtigen und erklärenden Text, daß diese Aufnahmen legal in Liechtenstein aufgenommen wurden, hat er unterschlagen. 

 

Die Staatsanwaltschaft sah dies als ausreichend an und ließ durch Kollegen der Landespolizei in meinem Haus  eine Hausdurchsuchung durchführen. Es wurden noch weitere Bilder von Ausbildungen und damit verbundenen veröffentlichten Zeitungsartikeln an die Staatsanwaltschaft geschickt. Hier hatte ich angeblich unberechtigt zu einer Ausbildung Schlagringe und Elektroschocker sowie andere verbotene Waffen dabei. Vielmehr war es so, daß ich als leitender Polizeitrainer Zugang zu Asservate habe, die ich damals in Absprache mit den verantwortlichen Kollegen zu Ausbildungszwecken überlassen bekommen habe. Diese Gegenstände sind nach den Ausbildungen wieder zurückgebracht worden. 

 

Ich besitze seit über 30 Jahren keine eigenen Nunchakus mehr. Nicht mal aus Plastik oder Schaumstoff oder welche mit Sollbruchstellen. Auch habe ich keine verbotenen Waffen in meinem Besitz. Diese Unterstellung bedingte wie gesagt eine Hausdurchsuchung, die jedoch ergebnislos verlief. Alles wurde eingestellt. Es waren viele Steuergelder unnütz verschwendet worden. Die  Krönung war jedoch, daß ich bei Anforderung auf Akteneinsicht gesehen habe, daß mein ehemaliger Partner sich sogar bei der Staatsanwaltschaft Traunstein im Anschluß noch erkundigte, wie die Sache ausging. 

 

Fazit: Die Hausdurchsuchung hat stattgefunden, es wurde nichts gefunden und alles wurde eingestellt. Es hat sich um eine gezielte Racheaktion gehandelt, die ohne Substanz war und nur dazu gedacht war, meinen guten Ruf zu zerstören.


2. Warum hast Du Dich die letzten Jahre nicht so sehr um uns kümmern können?

 

Im März 2016 hatte ich ein Sondierungswochenende mit meinem damaligen Partner, der für verschiedene IHK's tätig ist. Solche Wochenenden waren bei uns normal, haben wir uns doch getroffen, um die neuen Lehrgangspläne und Ausbildungstage- sowie Inhalte festzulegen. Dieses Mal war zum ersten Mal Frau Peggy Bening dabei. Da ich im Vorfeld von meiner Buchhaltung einen Hinweis erhielt, daß ich des Finanzamtes wegen die Abrechnungen anders gestalten muß, war dies eines der Themen für dieses Wochenende. So wurde Peggy Bening ungewollt Zeugin eines sehr skurrilen Verhaltens. Einer Androhung durch meinen Ex-Partner. 

 

An diesem besagten Wochenende begann dieser Partner mit seiner langangelegten Strategie, mich und meine Leben zu ruinieren.  Infam war, daß er das sogar an dem Wochenende offen sagte. Im Juli 2016 trat er aus allen Organisationen in denen er Mitglied war aus, und legte alle Ämter nieder. Von da an lief eine Menge im Hintergrund ab, von dem ich nichts geahnt hatte. Im März bekam ich dann durch meine Behörde nach monatelangen internen Ermittlungen ein Disziplinarverfahren eröffnet. Alles drehte sich um mein Geschäft, daß seit vielen Jahren durch meine Behörde als Nebentätigkeit genehmigt war.  Zunächst wurde ein Ex-Kollege vor den Karren gespannt, der bei uns die Ausbildung zum Gewaltpräventionstrainer absolviert hat. Dieser hatte versucht durch  Mauscheleien sich einen finanziellen Vorteil zu verschaffen. Als das bemerkt und er darauf aufmerksam gemacht wurde, war er plötzlich nicht mehr gut auf uns zu sprechen und hat sich mit unserem Partner verbündet. Da dieser Ex-Kollege genau wußte wohin man wirksam etwas gegen Kollegen meldet, hat dieser gegen mich eine Anzeige im Innenministerium, im Bundespolizeipräsidium und in der Bundespolizeidirektion München gesandt. 

 

So begannen ohne meines Wissens interne Ermittlungen gegen mich. Während dieser internen Ermittlungen, die bis März 2017 liefen, kam es immer wieder von einer Seite zu anonymen Zusatzinformationen, die nur eine Person wußte.  Die Vorwürfe waren banal und dumm. Mein Anwalt hat in dieser Zeit bis 2020 in einem abschließenden Statement klargemacht, daß ich ich nichts von all den Vorwürfen getan habe. Da aber in dieser Zeit von meinem Ex-Partner nichts unversucht gelassen wurde, mein und das Leben meiner Familie zu zerstören, haben sich einige Nebenbaustellen aufgetan, die durch ihn angestoßen wurden. 

 

Plötzlich sah ich mich einer Zivilprozeßklage gegenüber, da ich ihn angeblich auf Facebook beleidigt hätte. Der Prozeß hat in Bayreuth stattgefunden und es ist nichts dabei rausgekommen. Während der Disziplinarermittlungen kamen dann noch eine Dienstaufsichtsbeschwerde hinzu über Verhaltensweisen die aus seiner Sicht nicht korrekt waren. Auch dies wurde nicht weiter verfolgt.

 

Plötzlich haben sich weitere Personen eingemischt, die in der Vergangenheit mit meiner Art ein massives Problem hatten. Sie alle haben sich plötzlich zusammengetan und mit Lügen gegen mich ausgesagt.  Da gibt es einen Präsidenten eines Sportverbandes aus Österreich, der durch die Mitglieder des Komitee's des WMAC 2015 in London durch ein Mißtrauensvotum abberufen wurde. Dieser hat mich als Sündenbock hingestellt und behauptet, daß ich das als Initiator ein Komplott organisiert habe. Er hat die Marken - und Logorechte des Weltverbandes, den ich 2005 ins Leben rief ohne Wissen des internationalen Komitees auf seinen Namen schützen lassen uvm. Daraufhin wurde er durch die Mitglieder von 17 Mitgliedsstaaten abgewählt. Aus diesem Grund mußten wir uns nun umbenennen, da er die Marken- und Logorechte hatte. Er sagte gegenüber den Disziplinarermittlern ein Lügenkonstrukt aus, welches durch meinen Anwalt zerlegt wurde. Er hat dies dann auch zugegeben und letztendlich sind seine Lügen zerbröckelt. Das Gleiche versuchte mein Ex-Partner und wurde von meinem Anwalt in die Schranken verwiesen. Das war ein kleiner Ausflug in die intrigante Welt, die sich um mich aufgebaut hat. Jedoch war dem noch nicht ein Ende gesetzt, denn es ging weiter mit der Steuerfahndung.  

 

An dieser Stelle höre ich nun auf, denn jeder kann sich jetzt denken und vorstellen was alles zu tun war, um diese Lügen gegen mich aufzudecken. Meine gesamte Energie der letzten vier Jahre lag darin, mein Leben wieder zur Normalität zu führen, gegen die Racheaktionen meines Ex-Partners und seiner Vasallen vorzugehen und mich mit Behörden auseinanderzusetzen, die es nicht begriffen haben, daß das alles eine Vorangekündigte Racheaktion war.  Gott sei Dank gibt es sehr viele Zeitzeugen, die mich zum einen besser kennen als meine eigene Behörde, die hier jemandem Gehör geschenkt hat, der absolut nichts in seinem Leben geschafft hat. Hier sei erwähnt, daß dieser Mensch vor mir ein Dasein im Nichts führte. Er hat sich während einer Akademie in mein Leben gedrängt, hat mich vorsätzlich hintergangen und enormen Schaden angerichtet. 

 

Fazit: Das war der Grund dessen, warum ich für meine Freunde keine Energie mehr hatte und mich erst mal um mich und mein eigenes Leben sowie um meine Familie kümmern mußte. 

 


3. Mir wurde gesagt, daß ich von allem was mit Dir zu tun hat die Finger lassen soll, weil Du ein schlechter Mensch bist. Warum behaupten andere das? Ich habe ein ganz anderes Bild von Dir bekommen.

 

Letztendlich muß jeder Mensch selbst entscheiden, wer einem gut tut oder schadet. Es ist schwer über sich selbst zu reflektieren, zu urteilen ob man gut oder schlecht ist. Ich bin aus einem sehr einfachen und ärmlichen Haus. Meine Eltern hatten nicht viel Geld, waren stets fleißig und haben versucht mir gute Eltern zu sein. Sie haben mich schon früh - es war manchmal hart - gelehrt, was man darf und was verboten ist. Ich wuchs mit Regeln auf, die es galt einzuhalten. Wenn man dagegen verstoßen hat, mußte man mit den Konsequenzen leben. Dennoch habe ich meine Eltern stets geachtet und geliebt. Sie haben nach ihren Möglichkeiten alles versucht, um mir ein Leben zu ermöglichen, daß dem meiner Spiel- und Schulkameraden gleicht und mir eine gute Erziehung ermöglicht. 

 

Da ich als Teamplayer im Fußball schon wußte wie wichtig die Ehre und die Gemeinschaft ist, später noch zum Kampfsport kam und über den Kontakt zu Lucien V. Ott, dem Großmeister und Gründer des Kun-Tai-Ko, die wichtigsten Werte wie Loyalität, Respekt und Disziplin gelehrt bekam, war ich auch für mein späteres Berufsbild BGS und Bundespolizei gut gerüstet. In der Grundausbildung des BGS habe ich gelernt wie wichtig der Zusammenhalt zu den Kameraden ist. Täglich war jeder Dienstantritt seit 1979 eine Herausforderung, welche Kameradschaft, Respekt, Ehre und Disziplin forderte. Aber auch Vertrauen, Zuverlässigkeit und Loyalität waren Werte, ohne deren Umsetzung ein Leben in Gefahr kommen könnte. 

 

Während ich neben meinem Berufsbild als Polizeibeamter im BGS noch intensiv die Lehre des Kun-Tai-Ko ausübte war mein Leben auf soliden Grundpfeilern die die vorgenannten Werte aber auch "EHRLICHKEIT" nach sich zogen.  Mit den Jahren kam immer mehr der Einblick in die Kampfkunst, den Kampfsport, die taktische und auch kreative Selbstverteidigung sowie den Wettkampfsport. Ich war auf allen Ebenen aktiv und sehr erfolgreich. Dabei bemerkte ich recht schnell, daß ich sehr viele Neider in meinem Umfeld habe.  Und genau diese Neider sind es, die später zu Hauf als Trittbrettfahrer in mein Leben kamen. Zunächst schmeichelt es einem, wenn man Komplimente hört und den Bauch gepinselt bekommt. Sehr positiv erzogen, habe ich immer schon an das Gute im Menschen geglaubt und mich so auch offen und transparent gegeben. Das erworbene Wissen über mein Leben, über mein Wirken und auch über die Lehre die ich unterrichte wurde so von anderen Menschen aufgesogen, daß es mir noch mehr geschmeichelt hat. Leider habe ich es anfangs nie bemerkt, daß diese Leute mich lediglich für die eigenen Ziele ausgenutzt haben. In den letzten 15 Jahren meines Lebens wurde mir bewußt, wie solche Trittbrettfahrer sich entwickeln, wenn sie mal über einen gewissen Zeitraum keine Vorteile mehr für sich sehen oder wenn sie bemerken, daß sie stets ein Schattendasein führen und an meiner Persönlichkeit nicht vorbei ins Licht kommen. 

 

Meistens wurde es dann schmutzig, denn es wurden Gerüchte geschürt, es wurden Intrigen angezettelt, man hat begonnen sich auf meine Kosten selbst ins Licht zu rücken. Ich wurde unzählige Male kopiert. Sei  es mit Techniken die ich unterrichte, mit Inhalten die aus meinen Konzepten stammen oder durch innovative Ideen, die meiner Feder entstammen. Sogar meine Website wurde 1:1 kopiert. Sobald ich diese Leute daraufhin angesprochen habe, wurde es sehr schmutzig. Solche Menschen gehen stets in die Rechtfertigung und suchen den Fehler bei mir. Viele Jahre war ich für solche Individuen stets gut genug. Man hat mich nach innen und außen hin als "Mein Großmeister" betitelt und in jedem Artikel, vor den Schülern etc. war ich das Vorbild und Wegbereiter. Wehe wenn es mal nicht rund läuft. Genau da zeigt sich sofort wer wahrer Freund und guter Schüler ist oder wer nichts Gutes im Schilde führte.  Da ich bereits im Elternhaus gelernt habe stets die Wahrheit zu sagen, konfrontiere ich solche Leute damit. Ich kritisiere sie und sage meine Meinung gerade heraus. Dabei bin ich stets fundiert und ehrlich!  Das tut der anderen Seite weh und ist ein Dorn im Auge. War ich gestern noch ein Freund, der einem anderen in einer extrem schlechten Situation geholfen hat, so bin ich im Nu ein Feind, wenn es mal nicht so läuft wie es sonst immer lief. 

 

Fazit: Es ist stets ein guter Rat, mit mir persönlich ein Gespräch zu führen, denn meistens kommt sehr schnell Licht ins Dunkel. Viele Menschen die gerade in den letzten 4 Jahren "mutig" genug waren und bei mir eine Ausbildung, ein Seminar oder ein Kennenlernen wagten, kamen anschließend zu mir und sagten, daß sie von anderen sehr viel seltsames Zeug, Negatives und gar bedrückend Schlechtes gehört haben. Nun kamen sie plötzlich zur Erkenntnis, daß die eigenen Erfahrungen komplett anders sind. Menschen reflektieren auf andere. Ein Sprichwort sagt "den oder die kann ich gut riechen oder eben nicht"! Das wird in meinem Fall nicht anders sein. Wenn die Chemie stimmt, ist alles gut. Ich rate allen Menschen stets ohne Vorurteile an andere Menschen heranzutreten und sich stets ein eigenes Bild zu machen. Laßt Euch nie von anderen aufwiegeln, schon gar nicht, wenn Ihr die Person, um die es geht, nicht persönlich kennt. 

 


4 . Wie es scheint, hast Du sehr viele Feinde in der Welt des Budo. Wie kommt das?

 

Eigentlich ist diese Frage unter Punkt 3 bereits ausführlich beantwortet. Neid, Mißgunst, Eifersucht sind schlechte Begleiter im Leben. Oft sind Menschen nicht in der Lage eigene Dinge von Wert zu schaffen. Es ist leichter bei anderen zu schauen, zu imitieren und zu kopieren. Sagt man es den Leuten ins Gesicht, gibt es einen sinnlosen Krieg. War es Glück, daß ich 1977 auf meinen Großmeister, einen französischen Fremdenlegionär traf? War es Glück, daß ich nach seinem Ableben durch einen seiner Großmeisterfreunde als Schüler angenommen wurde? Es war wieder ein Soldat namens Roy J. Hobbs 10. Dan der für das USAFSOC tätig war. Ja auch er hat mich geprägt. Und dann war da noch mein Großmeister und Freund, der in den Anfangszeiten der UDT (später US-Navy Seals) an deren Entstehung mitwirkte. Auch er hat mich bis zu seinem Tod als Mentor, Freund und Meister begleitet und geprägt. Alle hatten eines gemeinsam; sie waren sehr ehrenwerte Vorbilder. 

 

Auch von ihnen habe  ich gelernt, daß ich stets ehrlich sein muß, andere stets mit Respekt zu behandeln habe und hinter jemandes Rücken nicht schlecht sprechen darf. Ich für meinen Teil habe mich daran gehalten. Einer der Gründe, warum sich viele Menschen im Budo von mir abgewandt haben ist, daß ich sie mit der Wahrheit konfrontiert habe. Das damit verbundene schlechte Gewissen hat diese Menschen dazu animiert intrigant und falsch hinter meinem Rücken zu agieren. 

 

Fazit: Mein erster Großmeister, Lucien V. Ott sagte einst zu mir; " Freddy,  Schüler und Meister kommen und gehen, nur gute Lehrer und Meister bestehen! Und er hatte recht. Dennoch sind Gürtel und Auszeichnungen heutzutage sehr inflationär, denn sie werden verschenkt, vergeben oder man gibt sie sich selbst. Ich prangere, sofern ich das erfahre, solche Machenschaften seit jeher an. Ich mag meine Ecken und Kanten haben und bestimmt mache auch ich nicht alles richtig im Leben, aber ich bin stets ehrlich und transparent.  

 


5. Du warst früher in Facebook und den sozialen Medien sehr kritisch und hast stets gut aufgeklärt, warum hast Du damit aufgehört?

 

Bis Ende 2016 war ich in der Tat sehr aktiv mit Recherche unterwegs. Dies hat begonnen mit der Migrationslage. Ich konnte mir keine Reim darauf machen, warum so viele Menschen auf der Flucht von Satelitensystemen oder Funkmasten nicht erkannt werden.  Daß man behördlich diese Bewegungen von solch großen Massen nicht analysiert und ausgewertet hat. Auch waren mir die Schicksale der auf der Flucht befindlichen Menschen nicht egal.  Es mußte möglichst schnell eine Lösung zu dieser Misere gefunden werden.

 

Da ich schon immer ein Mensch war, der faktenbasiert urteilt und wertet, dachte ich daran, daß ich in den sozialen Medien etwas GUTES tue, wenn ich Bürger dahingehend unterrichte. Immer wenn über Medien zu obengenannten Informationen veröffentlich werden, die auch über meine behördlichen Quellen untermauert sind, habe ich diese bestätigt. Dabei habe ich stets darauf geachtet, daß ich keine internen Informationen der Bundespolizei bekanntgebe.

 

Da die Schar meiner Follower extrem angewachsen ist, wurde die Netzpolizei darauf aufmerksam. Eines Tages erhielt ich einen Anruf einer anderen Behörde. Ich solle diese Aktivitäten umgehend einstellen. Zu dieser Zeit waren aber bereits humanverträgliche Lösungen durch mich erarbeitet worden, um der Regierung diese zu präsentieren. Hier bin ich wohl als denkender Mensch in den Fokus geraten, denn auch dahingehend wurde ich behördlich eingebremst. Mein Ansinnen war es nie, einen Streit zu starten, dem Behördensystem zu schaden oder Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Alles was ich wollte ist, daß die Fluchtursachen erkannt werden, die Menschen nicht auf dem Meer ertrinken und eine Möglichkeit erhalten offiziell Anträge zur Einreise zu bekommen. 

 

Ein eindeutiges behördliches Verbot mich weiter in dieser Richtung zu betätigen war das Resultat. Dem bin ich natürlich nachgekommen. Die wirklich tausenden von Zuschriften haben mir gezeigt, daß ich durchaus positive Außenwirkung mit meinen Postings hatte.  Es tat und tut mir schrecklich leid, daß ich diese Tätigkeit einstellen mußte. Als Behördenmitarbeiter bin ich dazu jedoch verpflichtet. Mir blieb nichts weiteres übrig als um Verständnis zu bitten. 

 

Fazit: Es ist nicht immer gut, wenn man seine persönliche Meinung äußert und Vorschläge werden oft nicht gerne gesehen, wenn sie gegen eine andere Agenda störend wirken. 

 


6. Seit einiger Zeit bist Du Autor und hast Fachbücher geschrieben, aber auch Weisheiten sowie ein kleines Taschenbuch über Dein Leben. Gibt es dafür einen Auslöser?

 

Wie alles in meinem spannenden Leben hat auch das einen Auslöser. Zum einen habe ich mir schon immer gewünscht, daß die Nachwelt von mir noch etwas in Händen hat, wenn ich mal nicht mehr bin, zum anderen wollte ich für meinen Sohn etwas hinterlassen.  Ehrlich gesagt spiele ich mit dem Gedanken bereits seit über 10 Jahren, doch irgendwie war die Zeit noch nicht reif. Mit 59 Jahren reifte in mir der Gedanke, daß ich mit 60 Jahren mein erstes Buch veröffentlichen möchte. Ich habe in den letzten 15 Jahren sehr viele Konzepte geschrieben, die später als Lehrunterlagen in den Unterrichten des Bundesfachverbands für Sicherheit & Selbstverteidigung in Deutschland verwendet wurden. Aus all den erstellten Lehrmaterialien entstand z.B. das "Trainerhandbuch für Selbstverteidigung". 

 

Durch meinen ehemaligen Großmeister Lucien V. Ott wurde ich in den 80er Jahren in ein sehr effektives taktisches Selbstverteidigungssystem, das "Defense & Security" eingeführt. Zusammen mit ihm habe ich in Belgien bei der Polizei in Lüttich (Liege) diese Lehre vermittelt bekommen. Als 2016 der israelische Nahkampfspezialist Amnon Maor mit seinem "7 Level Defense" des Krav Maga Maor Systems hinzugekommen ist, mußte ich diese Lehren miteinander verknüpfen und so entstand mein Erstlingswerk "KMDS - Krav Maga Defense & Security"! Animiert durch viele Freunde international und national, habe ich mich auch zu einer Kurzbiographie entschlossen. In knapp 50 Seiten sind die wichtigsten Eckdaten meiner privaten, behördlichen und sportlichen Laufbahn erwähnt. Dieser Kurzbiographie folgt bald ein großes Werk über meine Leben. 

 

Da ich versuche als gutes Beispiel für andere zu gelten, liegt es mir auch schon lange am Herzen eine Weisheitensammlung zu veröffentlichen. Hier habe eigene, ebenso wie bekannte Weisheiten in Deutsch und in Englisch verfaßt. Untermalt werden diese Weisheiten und Lebensphilosophien durch Bilder aus meinem bewegten und abenteuerreichen Leben und des Sportes.

 

Fazit:  Inzwischen habe ich sieben Bücher geschrieben, mir damit den eigenen Traum erfüllt auch nach dem Tod noch präsent zu sein. Ich habe derzeit noch insgesamt 4 Werke an denen ich, wenn ich Muße habe, arbeite.


Die restlichen Fragen werden Zug um Zug beantwortet werden. Eines möchte ich an dieser Stelle noch sagen; ich habe versucht die Antworten so zu verfassen, daß sie nicht emotional, sondern faktenbasiert sind. Jede Aussage hier ist durch schriftliche Aktenlage oder durch Zeugen nachvollziehbar. Wer wirklich wissen will was alles in meinem Leben abgelaufen ist, der kann sich die Mühe machen und mich direkt treffen und darüber zu reden.